Ortsgemeinde Ersterwähnung

Ersterwähnung von Bärenbach

Der jetzige Ortsteil von Bruchweiler-Bärenbach lag auf dem Besitz der Weißenburger Abtei. Um 760 als Berenbach erwähnt. Der Immunitätsbezirk der Weißenburger Abtei, begann beim Sandbühler Hof oberhalb von Bruchweiler, verlief dann linksseitig der Wieslauter bis Bundenthal und von hier beidseitig des Baches talabwärts über Weißenburg bis zur Bienwaldmühle.

Im Oktober des Jahres 967 verleiht Otto II. in einer in Verone (Oberitalien) ausgestellten Urkunde dem Kloster Weißenburg die Immunität.

In der Grenzbeschreibung des zum Kloster gehörenden Herrschaftsgebietes lesen wir folgende Angaben:

'... ad occidentalem vero plagam usque ad Lutenbach et Berenbach et inde at Erlinsbach et inde ad Grunenbrunnen et inde Oderichesseit, ...'

... Im Westen erstreckt sich das Gebiet bis hin zum Lauterbach und von dort zum Bärenbach und dann weiter zum Erlenbach und zum Grunenbrunnen und von da zum Oderichesseit; ...'

Ersterwähnung von Bruchweiler

Im Berwartsteiner Kopialbuch von 1470 beschreibt Erhart Wiler, Amtmann des Klosters Weißenburg auf der Burg Berwartstein, eine Fehde zwischen ihm und den Eckbrecht von Dürckheim, Herren auf Burg Drachenfels, denen das Dorf Busenberg gehörte und deren Diener, Kellers Hans von den Landbewohnern, die auf der Lauter Holz flößten, einen Zoll erhob, obwohl ihm dies auf Veranlassung des Erhart Wiler und seines Herrn durch einen Gerichtsbeschluss verboten worden war. Da die Eckbrecht von Dürckheim dieses Verbot missachtet hatten, nahm Wiler als Vergeltungsmaßnahme vier Einwohner des Dorfes Bruchweiler, wo die Eckbrecht ebenfalls Herrschaftsrechte besaßen, gefangen.

"Forderünge Erhart Wilers gegen die Eckbrechtt:
Item Kellers Hans von Bussenberg habt den zol uff der Lüter vom holtz uff von den armen luten, das myn her dechan und ich innen an dem geicht zu Slettenbach verbotten han, habent sie uberfaren, darüff han ich vier von Bruchwiler gefangen".


BUCHBESTELLUNG

Herausgeber: Gemeinde Bruchweiler-Bärenbach
Autoren: Alfons Burkhart, Cornelia Nickels-Schneider und viele Bruchweiler Mitbürger.

Buchbestellung 'Bruchweiler-Bärenbach – Unser Dorf und seine Menschen in alten Aufnahmen'

Durch die historischen Momentaufnahmen dokumentiert der gelungene Bildband mit einem Beitrag über den Abriss der Kirchengeschichte, ein Stück Ortsgeschichte, die insoweit für die kommende Generation erhalten bleibt. Bei der Herausgabe dieses Bildbandes mit einzigartigen und zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotografien aus früheren Jahrzehnten (bis ins Jahr 1950) wird lokale Zeitgeschichte wieder lebendig: 88 Fotos mit Ortsansichten, Straßenzüge, Bürger namens Anstett, Burkhart, Hammer, Kroiß, Lieber, Muck, Müller, Reinig, Sauer, Zwick u.a., Vereine wie z.B. der Fußballclub Concordia 1925, Pfarrgemeinde, Häuser, Kriegsjahre, Soldaten, Gefallene, Panzersperren, Arbeitsdienstlager, Berufe, Bahnhof, Kerwe, Reinigshof, Karten, Kirche, Schwestern u.a. Mit dem fortschreitenden Zerfall solch alter Fotodokumente durch äußere Einflüsse wächst die Wahrscheinlichkeit, dass diese Buch bald zu den letzten Zeitzeugen gehört. Eine wahre Fundgrube aber auch für diejenigen die sich mit Ahnenforschung befassen und sich für Heimat und Geschichte interessieren.

'Bruchweiler-Bärenbach – Unser Dorf und seine Menschen in alten Aufnahmen'
Bildband: 70 Seiten; ISBN 3-89570-934-4 - Preis: 15,25 Euro (plus Versand)
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